Therapie

Themen:

Psychische Krisen kennt fast jeder. Häufig gelingt es, diese selbstständig zu bewältigen. Manchmal benötigt man aber auch professionelle Unterstützung. Erste Hinweise dafür können Gedanken bzw. Beobachtungen sein wie z.B. „ich bin anders als sonst und kann mir dies einfach nicht erklären“, „ich schlafe schlecht“, „ich kann über meine Sorgen und Probleme sonst kaum reden“, „mein Leben ist durch Ängste, Sorgen, Grübeln, Konzentrationsprobleme eingeschränkt“. Vielleicht haben Sie bei sich auch konkrete Symptome aus einem der folgenden Bereiche festgestellt:

  • Angststörung (Panikattacken oder Angst vor anderen Menschen bzw. deren Abwertung oder traumatische Erfahrungen)
  • Depression (weniger Freude und Interessen im Leben, sich schlechter zu alltäglichen Dingen motivieren können u.a.)
  • Traumatische Erfahrungen, z.B. in der Familie, durch Mobbing, im Straßenverkehr oder nach schwierigen Prüfungssituationen
  • Sich wiederholende Schwierigkeiten oder Muster in der Beziehungsgestaltung zu anderen Menschen
  • Schlafstörungen
  • Schmerzen
  • Zwangssymptome
  • Stressbewältigung
  • Trauer

 

Ablauf:

  • Telefonische Erreichbarkeit: Psychotherapeuten sind oft sehr schwer zu erreichen, die Durchführung von Therapien scheint wichtiger. Zwecks persönlicher Terminvereinbarung können Sie mich telefonisch i.d.R. montags 8.30 -10.30 Uhr erreichen. Schneller geht es oft per Mail.
  • Psychotherapeutische Sprechstunde: Seit einiger Zeit besteht die Möglichkeit einer psychotherapeutischen Sprechstunde, diese kann, muss aber nicht der Beginn einer Psychotherapie sein. Die Sprechstundentermine (50 Min.) unterliegen  – wie alle anderen Sitzungen auch – der ärztlichen Schweigepflicht. Hier schildern Sie Ihr Anliegen und Ziele und können Fragen stellen. Gemeinsam klären wir, ob eine behandlungsbedürftige Symptomatik vorliegt und welche Therapie für Sie passend sein könnte. Ggf. kann je nach freien Kapazitäten eine ambulante Psychotherapie im Anschluss bei uns oder in einer anderen Praxis beginnen. Eine Überweisung ist nicht notwendig, Sie benötigen jedoch in jedem Fall einen vorab vereinbarten, verbindlichen Termin zu dem Sie bitte Ihre Krankenkassenkarte mitbringen.
  • Zu Beginn einer Psychotherapie erfolgt eine sorgfältige Diagnostik und die Erhebung Ihrer Vorgeschichte. Außerdem muss ein Antrag zur Kostenübernahme bei Ihrer Krankenkasse gestellt werden.
  • Im Verlauf können dann verschiedene Methoden zur Anwendung kommen. Die Anzahl der Therapiestunden, die Sie in Anspruch nehmen, ist individuell sehr unterschiedlich. Manchmal reichen bis zu 12 Termine aus (Akuttherapie), manchmal ist eine langfristige Zusammenarbeit sinnvoll und nötig (Langzeittherapie). Je nach Bedarf und Kapazität können die Sitzungen in wöchentlichem oder in größerem Abstand stattfinden.

 

Kosten:

  • Gesetzliche KV: Eine Abrechnung mit Ihrer gesetzlichen Krankenversicherung ist generell möglich. Seit 1.1.2013 ist keine Praxisgebühr mehr zu entrichten. Eine ggf. vorliegende Überweisung des Hausarztes dient nur noch zu informellen Zwecken.
  • Beihilfe / Private KV: Die Kosten für eine Psychotherapie werden von Ihrer Beihilfe bzw. Privaten Krankenkasse in der Regel problemlos und voll übernommen. Bedingt durch zahlreiche Einzeltarife ist es jedoch sinnvoll, Ihren abgeschlossenen Vertrag darauf hin zu prüfen oder sich bei Ihrer Sachbearbeiter*in zu erkundigen.
  • Selbstzahler: Als weitere Möglichkeit können die Therapiekosten auch selber getragen werden. Diese orientieren sich dabei an der Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP), die Kosten belaufen sich aktuell auf 100,55€/Sitzung (50 Min.). Diese Variante kann durchaus sinnvoll sein, z.B. wenn Sie auf eine Verbeamtung warten oder noch keine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen haben.
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